Darstellung der Funktionsweise der „TYPHOON“ Vakuumkanäle. Links ein Metallabguss; die Spuren des verbrannten Trennmittels zeigen den Metallfluss. Rechts die Zirkulation der Wolken um das Auge des Typhoons,, vergleichbar mit dem Metallfluss. Unten der Hohlraum im Zentrum des Typhoons.Nach dem Eintreten von unten fliesst das Metall in den vertikalen Kanal. Der Strom fliesst durch die Kanalordnung nach oben und schliesst den Steuerkolben.
Zwei Ströme fliessen durch die Y- förmige Kanalordnung nach oben und schliessen den Steuerkolben, um dann ebenfalls in die vertikalen Kanäle zu fliessen. Die obere Gestaltung des Kanals hat die Form eines Typhoons, der das flüssige Metall zur Drehung zwingt – gleich den Wolken bei einem Wirbelsturm. Diese schnelle Rotation macht es möglich, dass das flüssige Metall mit Sicherheit nicht in den Absaugkolben hineinspritzt, bevor das Ventil geschlossen ist. Nach dem Schliessen des Ventils bildet die verbleibende geringe Menge der Restgase einen kleinen Hohlraum im Zentrum des Typhoons.
TYPHOON Vakuumkanäle garantieren eine zuverlässige und sichere Schliessung
Die Gestaltung der Vakuumkanäle beeinflusst wesentlich die absolute Zuverlässigkeit der Ventilschliessung. Das mit hoher Geschwindigkeit einspritzende Metall bildet eine atomisierte Metall-Front. Diese Front wird direkt in eine „Sicherheits-Zone“ geleitet und eingefangen, wo sie so lange als möglich vom Absaugkolben in der Mitte dieser Zone ferngehalten wird. Die in der Folge sichere und zuverlässige Ventilschliessung reduziert und vermeidet das Vollspritzen der Ventile.
Empfehlungen für den Umgang mit der Wärme
Wir empfehlen wärmstens, den Vakuum-Kanalanschnitt auf der beweglichen Formhälfte anzubringen. Dadurch wird die meiste angestaute Hitze so evakuiert, dass sie den Hochpräzisions-Mechanismus der Ventile nicht beeinträchtigt.